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Entwurf Musterkirche |
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Zum Entwurf schreibt das Architekten-Team: Der vorliegende Entwurf für die Neugestaltung des Innenraumes der Schlosskirche Beuggen verleiht dem Raumpaar "Kirchensaal und Oratorium" erneut Kontur. Das historisch ursprüngliche Konzept sah deren räumliche Trennung vor. Darüber kann auch die im 18. Jahrhundert erfolgte Öffnung des Chorbogens zu Gunsten eines langgestreckten Kirchenschiffes nicht hinwegtäuschen. Die beiden strukturell verwandten Räume sollen in Zukunft wieder in ihrem unterschiedlichen Charakter gestärkt werden, um einerseits einen Ort für das gemeinschaftliche Gebet andererseits einen Ort für die individuelle Andacht zu schaffen. |
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Blick in die Kirche bei Tageslicht |
Unter Beibehalt der räumlichen Verbindung wird die Orgel in den Chorbogen gesetzt. Ihre Position und Gestalt lässt zwei hohe Durchgänge frei, die bei Bedarf geschlossen werden können. Das durchgängige Bodenniveau lädt ein zum stufenlosen Durchschreiten der beiden Kirchenräume. Die Orgel interpretiert mit ihrer gefalteten Geometrie das Thema des barocken, illusionistischen Raumabschlusses auf zeitgenössische Weise. Der Orgel kommt eine zentrale Lage zu, was der Schlosskirche als Haus der Musik gerecht wird. Ihr vorgelagert spannen Ambo, Altar und Osterkerze das neue liturgische Zentrum auf. Durch den Abbruch der bestehenden Orgelempore wird nicht nur der Raum in seiner Klarheit unterstrichen, sondern auch der Bezug zum Schloss wieder gebührend wahrnehmbar. |
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Die Schlosskirche ist in ihrer räumlichen Anlage symmetrisch,
erführt jedoch durch den seitlichen Zugang einen Akzent. Die
leicht asymmetrische Setzung der neuen Kirchenbänke schafft ein
neues Gleichgewicht und räumt dem Eintreten in den Kirchenraum
den angemessenen Platz ein. |
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Atmosphäre und Oberfläche Der große Kirchensaal ist als heller, offener Raum
angelegt. |
Stand 10.06.2010